MENÜ

Das Buch Joel beschreibt die letzten Tage anhand dreier Hauptereignisse. Sie werden die Gemeinde, Israel und die Nationen betreffen. Als erstes sah der Prophet Joel, dass vordem „großen und schrecklichen Tag des Herrn“ Gott seinen Geist auf alles Fleisch ausgießen würde.
Es handelt sich um die letzte Erweckung, in der alle, die „den Namen des Herrn anrufen, gerettet werden.“ In den letzten 100 Jahren hat sich dies auf eine mächtige Art und Weise erfüllt. Gottes Geist ist ausgegossen worden und wirkt immer noch in Kraft auf der ganzen Welt.
Zweitens sah Joel, dass Gott in diesen Tagen „das Geschick Judas und Jerusalems wenden werde“ (Joel 4,1). Jeder Besucher des Heiligen Landes kann die Erfüllung dieser Prophezeiung mit seinen eigenen Augen beobachten. Zion wird nicht nur wiederhergestellt, sondern Israel hat sich als eine Nation etabliert, mit der man im Nahen Osten rechnen muss, ein Fakt, den sich wenige gerne eingestehen.
Drittens sah der Prophet voraus, dass diese Zeit weltweiter Ausgießung des Heiligen Geistes und der Wiederherstellung Israels in einem Gericht über alle Nationen gipfeln würde.
Denn siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit, wenn ich das Geschick Judas und Jerusalems wenden werde, dann werde ich alle Nationen versammeln und sie ins Tal Joschafat hinabführen. Und ich werde dort mit ihnen ins Gericht gehen wegen meines Volkes und meines Erbteils Israel, das sie unter die Nationen zerstreut haben. Und mein Land haben sie geteilt. Joel 4,1-2
Nachdem er seine Gnade der ganzen Menschheit angeboten und seine souveräne Herrschaft über die Welt durch die Wiederherstellung Israels demonstriert hat, ruft Gott schließlich alle Nationen im Tal Joschafat zusammen, dem Ort des letzten Gerichts. Das Hauptkriterium wird sein, wie die Nationen Israel und die Juden behandelt haben. Joel nennt es daher das „Tal der Entscheidung“, in dem er „Scharen“ versammelt sieht (Joel 4,14). Nicht, dass Gott die Nationen willkürlich richten würde; die Nationen haben vielmehr selbst ihr eigenes Schicksal dadurch bestimmt, dass sie sich bemüht haben, Sein Land zu teilen und Israel zu ihrem eigenen Vorteil zu verschachern.
Vor wenigen Tagen hat uns der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinedschad an diese Wahrheit erinnert. Er bestand darauf, dass US-Präsident Barack Obama sich entscheiden müsste zwischen Israel und Iran.
„Die Unterstützung sowohl Israels als auch des Iran kann nicht Hand in Hand gehen“, erklärte Ahmadinedschad vor den 57 Nationen der Islamischen Konferenz. „Es wird keine Änderung geben bis wichtige Entscheidungen getroffen werden…Wir werden jede Hand ergreifen, die sich uns in Aufrichtigkeit entgegen streckt, aber Änderungen müssen praktisch geschehen.“
Der iranische Präsident hat bereits beschlossen, einen Weg einzuschlagen, der Gericht über ihn selbst und sein Land bringen wird. Darüber hinaus fordert er ohne Scham Amerika und alle anderen Nationen dazu auf, ihm in das Desaster zu folgen. Wie ironisch ist es, dass gerade er die Welt vor diese Herausforderung stellen sollte, nämlich sich in das „Tal der Entscheidung“ zu begeben.
Wenige Tage zuvor hatte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel einen ganz anderen Ton angeschlagen. Als sie zum amerikanischen Kongress sprach, erklärte sie: „Wer immer Israel angreift, greift uns an.“ Sie erhielt stehende Ovationen, was zeigte, dass wenigstens jetzt noch United States und einige europäische Staaten immer noch entschlossen sind, Israel beizustehen.
Dennoch sind die arabischen Ölstaaten seit Jahrzehnten in der Lage, die meisten Länder, einschließlich westlicher Demokratien, zu manipulieren, wenn es um Israel geht. Die Formel ist ganz einfach! Mit der Hälfte der Stimmen der 113 blockfreien Staaten kann der arabisch/muslimische Block die Mehrheit der Sitze bei den Vereinten Nationen kontrollieren. Er hat diese Macht schon oft dazu ausgenutzt, verleumderische Resolutionen gegen Israel zu verabschieden.
Wir konnten das vor kurzem beobachten, als der UN-Menschenrechtsrat den Goldstone-Bericht annahm, der Israel anklagt, Kriegsverbrechen im Gazastreifen begangen zu haben. Nur Tage später akzeptierte die UN-Generalversammlung denselben Bericht mit der mittlerweile schon typischen Mehrheit, einschließlich vieler Nationen mit sehr großen christlichen Bevölkerungsmehrheiten.
Das ist die Herausforderung, der sich christliche Freunde Israels auf der ganzen Welt im Neuen Jahr gegenüber sehen. Wir müssen bessere Fürsprecher Israels in einigen dieser Schlüsselnationen werden – um sie zu ermutigen, sich von dem Griff der arabisch/muslimischen Dominanz freizumachen und für Wahrheit und Moral einzustehen. In den kommenden Monaten planen wir, mit unseren Nationalen Zweigstellen gemeinsam unsere Bedenken vor Regierungschefs, Präsidenten und Premierminister zu bringen.
Die Welt betritt das Tal der Entscheidung. Diese Entscheidung wird Segen oder Gericht über unsere Nationen bringen.
Teile diesen Beitrag:
Es gibt nicht viele gesicherte Daten über das Leben des britischen Missionars Thomas Baker. Unstrittig ist, dass sein Dienst ein bitteres Ende nahm – aber überreiche Frucht hervorbrachte.
Es gibt nicht viele gesicherte Daten über das Leben des britischen Missionars Thomas Baker. Unstrittig i...
Wenn der Messias wiederkommt, wird er für immer auf dem Thron seines Vaters David sitzen und das tausendjährige Friedensreich einläuten.
Wenn der Messias wiederkommt, wird er für immer auf dem Thron seines Vaters David sitzen und das tausend...
Beim Losfest, auch Purim genannt, spielt Esther die Hauptrolle. Ein ganzes Buch der Bibel ist ihr gewidmet. Obwohl Gott darin nicht erwähnt wird, ist er in dieser wichtigen historischen Erzählung auf wundersame Weise am Werk.
Beim Losfest, auch Purim genannt, spielt Esther die Hauptrolle. Ein ganzes Buch der Bibel ist ihr gewidm...
Eine starke messianische Erwartung zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Bibel: die Sehnsucht nach dem Einen, der die besondere Mission hat, Gottes Volk in dessen Auftrag zu führen.
Eine starke messianische Erwartung zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Bibel: die Sehnsucht n...
Im vergangenen Jahrzehnt gab es mehrere große weltweite Erschütterungen. Doch die Kirche hat keine davon vorausgesehen.
Im vergangenen Jahrzehnt gab es mehrere große weltweite Erschütterungen. Doch die Kirche hat keine davon...
Alle vier Evangelien beschreiben das große Gebot der Liebe, und es hat immer zwei Teile: Liebe Gott über alles, mit deiner ganzen Seele und deinem ganzen Verstand, und liebe deinen Nächsten wie dich selbst.
Alle vier Evangelien beschreiben das große Gebot der Liebe, und es hat immer zwei Teile: Liebe Gott über...
Im Vergleich zu den anderen von Gott verordneten Festen ist das „Fest der Tempelweihe“ in der christlichen Tradition nicht sehr bekannt
Im Vergleich zu den anderen von Gott verordneten Festen ist das „Fest der Tempelweihe“ in der christlich...
Gott gab Mose seine Gebote in der Wüste am Berg Sinai, nachdem er das Volk Israel aus Ägypten geführt hatte. Diese zehn „Worte“ werden in 2. Mose 20 beschrieben, mit einer Zusammenfassung in 5. Mose 5.
Gott gab Mose seine Gebote in der Wüste am Berg Sinai, nachdem er das Volk Israel aus Ägypten geführt ha...
Adonai wird als alternativer Name für Jehovah, JaHWeH, verwendet. Genau wie „der Ewige“ wird Adonai mit „Herr“ oder „Meister“ übersetzt.
Adonai wird als alternativer Name für Jehovah, JaHWeH, verwendet. Genau wie „der Ewige“ wird Adonai mit ...
In biblischen Zeiten wurden am letzten Tag des Laubhüttenfestes, während des traditionellen Ausgießens des Wassers, Gebete um ausreichend Regen gesprochen.
In biblischen Zeiten wurden am letzten Tag des Laubhüttenfestes, während des traditionellen Ausgießens d...