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Mit Kultur gegen Antisemitismus

Markus Stegmaier
Menschenauflauf - viele haben eine Israel Fahne. Im Hintergrund ist eine Burg auf einem Hügel zu sehen.

Flucht aus den Konzentrationslagern und die Hilfe von Nichtjuden – diese Themen standenim Mittelpunkt unserer diesjährigen Schüler-Tour nach Prag.

Tour nach Prag Vom 13. bis zum 16. April besuchten wir mit Schülern von drei Schulen aus Stuttgart und Umgebung die Stadt Prag und beteiligten uns am Projekt „Mit Kultur gegen Antisemitismus“. Mit dabei waren weitere Schulen aus Tschechien und der Slowakei.

Die Schüler suchten sich Geschichten zu unseren Jahresthemen aus, präsentierten diese und verarbeiteten sie künstlerisch. In Prag besuchten wir das jüdische Museum und den alten jüdischen Friedhof. Wir besichtigten eindrucksvolle, alte und verzierte Synagogen, wie es sie in Deutschland leider nicht mehr gibt.

Massaker-Überlebende

Anschließend begleiteten wir den „Marsch des guten Willens“ durch Prag, eine Gedenkveranstaltung, die an den Antisemitismus des Dritten Reiches erinnert und sich dieses Jahr auch stark auf den 7. Oktober bezog.
Zwei Überlebende des Nova Festivals erzählten vom Horror des Hamas-Überfalls – und wie sie ihren Bruder verloren. Antisemitismus ist eben leider nicht nur ein Schrecken der Vergangenheit. Am nächsten Tag ging es nach Theresienstadt. Besonders der Besuch der „Kleinen Festung“ war für die Schüler sehr emotional. Ähnlich wie in den KZ's sieht man hier auch, zu welcher Grausamkeit Menschen fähig sind. Über dem Eingang steht in deutscher Sprache „Arbeit macht frei“ – dem Vorbild in Ausschwitz nachempfunden. Theresienstadt wurde zwar nie zu einem KZ gemacht, dennoch starben hier unzählige Juden und viele wurden später in KZ's „deportiert“.

 

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