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Im Psalm 105 freut sich der Psalmist über den Bund mit Abraham. Dies geschieht, lange nachdem der Bund mit Mose geschlossen wurde. Das heißt, dass der Bund mit Abraham nicht gescheitert ist. Gott musste nicht seine Meinung ändern und den Bund mit Mose einführen und, weil dieser ebenfalls scheiterte, den Neuen Bund erfinden. Das lehrt die Bibel nicht.
Der Bund mit Abraham ist niemals gescheitert. Es ist der Bund der Entscheidung, wie wir gesehen haben. Darauf folgt der Bund der Unterweisung und schließlich der Bund, der es ermöglicht, die Welt zu retten. Im Psalm 105 freut sich der Psalmist über Gottes ewige Treue. Achten Sie darauf, dass er sich über den Segen des ewigen Bundes Gottes mit Abraham freut.
7 Er ist der HERR unser Gott, er richtet in aller Welt. 8 Er gedenkt ewiglich an seinen Bund, and das Wort, das er verheißen hat für tausend Geschlechter, 9 an den Bund, den er geschlossen hat mit Abraham... (Psalm 105,7-9)
Dieser Gott ist ein treuer Gott. Er wird seines Bundes immer gedenken – des Bundes, den er für Tausende von Generationen geschlossen hat. Wenn wir für eine Generation 40 Jahre rechnen, sprechen wir von 40.000 Jahren, wenn wir 70 Jahre rechnen, dann sind es 70.000 Jahre. Wir leben aber erst 4.000 Jahre seit Abraham. Für ihn ist ewig eine unglaubliche Anzahl von Jahren.
9 an den Bund, den er geschlossen hat mit Abraham, und an den Eid, den er Isaak geschworen hat. 10 Er stellte ihn auf für Jakob als Satzung und für Israel als ewigen Bund, 11 und sprach: „Dir will ich das Land Kanaan geben, das Los eures Erbteiles.“ (Psalm 105,9-11)
Er hebt besonders den Teil des Bundes hervor, der das Land oder das „Werkzeug“ betrifft, und er freut sich über Israels nationale Bestimmung, die im Bund mit Abraham verbürgt wurde.
1948 wurde die Nation Israel wiederhergestellt. Wir fragen uns selbst, zu welchem Zweck? Wir haben im Römerbrief, Kapitel 9, gelesen, dass die Nation Israel für die Welt der Mittler aller Bündnisse ist.
Es gibt noch einen großen Bund, der an die Welt weitergegeben werden muss. Das ist der Bund Davids, der Bund des Triumphes. Lesen wir, wie Gott David verheißt, dass sein Thron für immer bestehen bleiben wird.
11 Wenn aber deine Tage um sind, dass du zu deinen Vätern hingehst, so will ich dir einen Nachkommen, einen deiner Söhne, erwecken; dem will ich sein Königtum bestätigen. 12 Der soll mir ein Haus bauen, und ich will seinen Thron bestätigen ewiglich. 13Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn sein. Und ich will meine Gnade nicht von ihm wenden, wie ich sie von dem gewandt habe, der vor dir war, 14 sondern ich will ihn einsetzen in mein Haus und in mein Königtum ewiglich, dass sein Thron beständig sei ewiglich. 15 Und so redete Nathan nach all diesen Worten und diesem Gesicht mit David. (1 Chronik 17,11-15)
Hier wird über den Bund Davids das erste Mal in prophetischer Form gesprochen. Es wird einen König geben, der in Ewigkeit regieren wird. Welch wunderbare Verheißung! In Hesekiel 37 spricht der Prophet ebenfalls über den kommenden König, diesen Prinzen.
24 Und mein Knecht David soll ihr König sein und der einzige Hirte für sie alle. Und sie sollen wandeln in meinen Rechten und meine Gebote halten und danach tun. 25 Und sie sollen wieder in dem Lande wohnen, das ich meinem Knecht Jakob gegeben habe, in dem eure Väter gewohnt haben. Sie und ihre Kinder und Kindeskinder sollen darin wohnen für immer. Und mein Knecht David soll für immer ihr Fürst sein. 26 Und ich will mit ihnen einen Bund des Friedens schließen, der soll ein ewiger Bund mit ihnen sein. Und ich will sie erhalten und mehren, und mein Heiligtum soll unter ihnen sein für immer. 27 Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein, 28 damit auch die Heiden erfahren, dass ich der Herr bin, der Israel heilig macht, wenn mein Heiligtum für immer unter ihnen sein wird. (Hesekiel 37,24-28)
Interessant. Beachten Sie auch den faszinierenden Hinweis auf Jakob: „Dann werden sie in dem Land wohnen, das ich Jakob gegeben habe.“ Nun, gab Gott es an Abraham und an Isaak? Ja, das tat er. Warum verweist er hier auf Jakob? Dafür gibt es einen Grund. Die Bibel lehrt, dass er der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs ist. Warum der Gott Abrahams? Weil er der Gott des Bundes oder der Verheißung ist. Warum der Gott Isaaks? Weil er der Gott der Sühne durch das Kreuz ist. Warum ist er der Gott Jakobs? Weil er der Gott der Verwandlung und Versöhnung ist. Wenn er über den Aufenthalt Israels im Land spricht, dann redet er zu Israel, indem er den Patriarchen der Verwandlung nennt. Wir wissen dadurch, dass Israels Wohnrecht im Land Kanaan davon abhängt, ob es in einer versöhnten Beziehung zu seinem Gott lebt.
Darum bezieht sich hier die Bibel ganz klar auf das Land und auf Israel als Jakob. Jakob spricht von einem verwandelten Leben.
Es ist faszinierend, wie korrekt die Bibel in jedem kleinsten Detail ist. Sie überlässt nichts dem Zufall. Sie erwähnt David und sein kommendes Königreich und Israel oder Jakob, die im Land wohnen unter seinem Gesetz und seiner Herrschaft.
Israel ist zu unseren Lebzeiten nach Hause gekommen, um der Welt den letzten großen Bund zu vermitteln. Ist es nicht aufregend, in solchen Zeiten zu leben? Es ist spannend! Wir leben nicht in einer nach-biblischen Zeit, sondern tatsächlich in biblischen Zeiten.
Das Drama der Menschheitsgeschichte nimmt seinen Lauf, und wir sind hier in eine Art Zeitenwirbel geraten. Plötzlich haben wir in der Mitte des letzten Jahrhunderts etwas erlebt, was die Welt für die Ankunft des Bundes Davids in seiner Fülle vorbereitet. Israel ist nach Hause gekommen, um den letzten großen Bund an die Welt weiter zu geben.
JESUS, DER NACHKOMME DAVIDS
Im Buch der Offenbarung wird Jesus immer als die Wurzel und der Nachkomme Davids erwähnt. Dies deshalb, weil das Buch der Offenbarung von seinem Triumph über alles Böse und Sündige handelt. Es ist ein faszinierendes Buch. Es ist kein Buch über chaotische Ereignisse und plötzlich greift Gott durch das Kommen Jesu ein – so denken manche Leser.
Tatsächlich legt das Buch der Offenbarung jene Ereignisse fest, die unter der Souveränität Gottes auf der Erde stattfinden müssen, um die Welt auf das Erscheinen Jesu vorzubereiten. Da ist nichts Chaotisches im Buch der Offenbarung.
In Offenbarung 22,16 heißt es:
16 „Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch dies zu bezeugen für die Gemeinden. Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der helle Morgenstern.“
Es ist interessant, dass Jesus in allen Schriften auf sich selber immer als Sohn Gottes oder Sohn des Menschen hinweist. Hier im Buch der Offenbarung, dem Buch des Triumphes, wo alles Gute über alles Böse triumphiert, beschreibt der Herr Jesus sich selbst als die Wurzel und den Nachkommen Davids. Er wird kommen, um den Bund oder die Herrschaft Davids aufzurichten.
Zu dieser Zeit wird er von Jerusalem aus die Nationen mit einem eisernen Zepter regieren und sicher stellen, dass die Nationen jedes Jahr nach Zion kommen, um das Laubhüttenfest zu feiern. Theologisch gesprochen bezeichnen wir das als das messianische Zeitalter des Messias oder Millennium (Jeremia 3,17; Offenbarung 2,27, Sacharja 14,16).
Es erwarten uns aufregende Dinge. Ich möchte Ihnen sagen, dass es nichts auf der Welt gibt, wovor wir uns fürchten müssen, denn unser Gott hat die Kontrolle nicht verloren, und alles was in und auf der der Welt geschieht, ist unter der totalen Herrschaft des Gottes, dem wir dienen. Er bringt seinen ewigen Plan zur Vollendung (Offenbarung 17,17).
Wie sah Apostel Paulus das Verhältnis zwischen dem Judentum des ersten Jahrhunderts und der neuen Jesusbewegung? Diese Frage gehört bis heute zu den am meisten diskutierten Aspekten der Lehre des Paulus.
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