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Der Bund mit Abraham garantiert die nationale Bestimmung des jüdischen Volkes im Lande Kanaan. Gott brauchte ein Volk, durch das er die Welt mit seiner Liebe erreichen konnte. Eine Nation kann nur in einem Land errichtet werden. Das Land gibt einer Nation die Seele, den Charakter und ihren Fortbestand. Er brauchte ein Volk und er gab ihnen ein kleines Stück Land in der Mitte der Erde. Das Wort Gottes sagt, dass das Land Israel in der Mitte der Erde liegt (Hesekiel 5:5). Von dieser zentralen Stelle aus wird sich sein Plan bis an die vier Enden der Erde ausbreiten.
Damit ist der Bund mit Abraham der Bund der Entscheidung Gottes, die Welt zu retten. „In dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden” (1.Mose 12,3).
Aber es ist auch der Bund, der das Werkzeug zur Welterlösung in Existenz bringt: das jüdische Volk. Es ist der Diener dieses Bundes. Ich vergleiche es immer mit der Chanukkah- Feier. Chanukkah ist das Fest der Tempelweihe, es wird im Johannesevangelium erwähnt. (Johannes 10,22). Dabei wird die wundersame Wiederherstellung und Weihe des Tempels unter den Makkabäern gefeiert.
Die Geschichte beginnt um 168 v.Chr., als die Hasmonäische Familie, auch bekannt als die Makkabäer („die Hämmer”) gegen Antiochus Epiphanes rebellierte, der über die Region von Syrien bis in den Nahen Osten herrschte. Er war Grieche und wollte die Welt hellenisieren. Um die hellenistische Kultur im Land Israel zu etablieren, musste er zuerst die Gottesanbetung und Religion der Juden auslöschen.
Dies ist der „Aasgeier”, der wieder das jüdische Volkauslöschen und zerstören wollte. Er kam in das Heilige Land und beschmutzte mit einem Altar für Zeus den Tempel. Der erste Antichrist war eigentlich Antiochus Epiphanes, dessen Name „der Leuchtende“ bedeutet. Er ist der Prototyp und das Bild, das Jesus und Paulus gebraucht haben, weil er den Gräuel der Verwüstung verursachte.
Deshalb lehnten sich die Makkabäer gegen ihn auf. Sie waren eine tief religiöse Familie und verabscheuten dieses Eindringen und den Versuch, das jüdische Volk und ihre Art der Anbetung auszurotten. Ihr Aufstand begann in einem kleinen Dorf mit Namen Modi’in, das sich heute in der Nähe des Ben- Gurion- Flughafens befindet. Nachdem die Makkabäer Antiochus besiegt hatten, reinigten sie den Tempel in Jerusalem und weihten ihn wieder ihrem Gott. Als sie die verschiedenen Gegenstände der Anbetung im Tempel wieder herstellten, mussten sie auch die Menorah, den siebenarmigen Leuchter, der immer im Tempel brennt, neu weihen. Leider hatten sie nur genug Öl für einen Tag. Um mehr Öl zu bekommen, mussten sie nach Galiläa reisen, was vier Tagereisen hin und vier Tagereisen zurück bedeutete.
Gott ehrte ihre Bemühungen, den Tempel wieder herzustellen, und ein Wunder geschah. Das Öl, das nur für einen Tag reichen sollte, brannte acht Tage, so lange bis das neue Öl angekommen war. Dadurch hatten sie das Licht, das die Gegenwart Gottes durch den brennenden Leuchter symbolisiert. Auch Jesus feierte dieses Wunder und bestätigte es dadurch. Interessant an diesem Leuchter, der für die Chanukkah- Feier benützt wird, ist, dass er wegen dieser acht Tage ein achtarmiger Leuchter ist. Es gibt auch einen neunten Arm, der dahinter verborgen ist. Der neunte Arm ist der „Helfer“, oder „Diener“, da er dazu gebraucht wird, um die anderen Arme anzuzünden. Genau das hat Israel für die Welt getan. Israel war Gottes Diener, um sein Licht von einer Nation zur nächsten – sogar auch dorthin, wo Sie leben – zu verbreiten.
Wie kam nun die Gnade Gottes dorthin, wo Sie leben? Durch diesen kleinen Helfer, den Sie nicht sehen können, der aber alles entzündet hat. Das ist die historische Rolle Israels, die durch den Bund mit Abraham bestätigt wird.
Das Neue Testament bestärkt und unterstützt ganz klar den Bund mit Abraham. Es verstärkt den Bund und stellt ihn als Beispiel für Gottes Treue vor. Seit 4.000 Jahren hält er seinen Bund mit uns, um die Welt zu retten und Israel als Werkzeug zur Welterlösung zu gebrauchen.
Das stellt ein großes Problem für die „Ersatztheologen” dar, denn sie behaupten ja, dass der Bund mit Abraham annulliert wurde. Wenn das der Fall wäre, dann wäre das, was das Neue Testament über den Bund mit Abraham sagt, eine Lüge. Wir wissen natürlich, dass es keine Lüge ist.
Gott hat seine Meinung über das jüdische Volk niemals geändert, und das Neue Testament unterstützt das. Im Hebräerbrief z.B. wird der Bund mit Abraham als Symbol für Gottes Treue beschrieben. Wir wissen, dass wir ihm in allem, was er uns über Jesus gesagt hat, was dieser in unserem Leben tun würde, vertrauen können, weil er diese Verheißung an Abraham gegeben hat. Er schwor bei sich selbst. Er hat niemals seine Meinung geändert und deshalb können wir vertrauensvoll diesem Gott dienen und ihn lieben, weil er treu ist.
13 Denn als Gott dem Abraham die Verheißung gab, schwor er bei sich selbst, da er bei keinem Größeren schwören konnte, 14 und sprach, “Wahrlich, ich will dich segnen und mehren.” 15 Und so wartete Abraham in Geduld und erlangte die Verheißung. 16 Die Menschen schwören ja bei einem Größeren, als sie selbst sind; und der Eid dient ihnen zur Bekräftigung und macht aller Widerrede ein Ende. 17 Darum hat Gott, als er den Erben der Verheißung noch kräftiger beweisen wollte, dass sein Ratschluss nicht wankt, sich noch mit einem Eid verbürgt. 18 So sollten wir durch zwei Zusagen, die nicht wanken – denn es ist unmöglich, dass Gott lügt - einen starken Trost haben, die wir unsere Zuflucht dazu genommen haben, festzuhalten an der angebotenen Hoffnung. (Hebräer 6,13–18)
Dieser Absatz lehrt uns, dass er seine Meinung über Israel nicht geändert hat, es als Werkzeug zur Welterlösung zu gebrauchen. Und er hat seine Meinung auch nicht geändert, dass er Sie durch Jesus retten möchte. Sie können ihm immer vertrauen, mit Ihrem Leben, in allen Umständen, mit all Ihrem Eigentum, mit jedem Teil Ihrer Existenz. Sie können Gott vertrauen. Warum ? Er hat alle seine Verheißungen, die er im Bund mit Abraham gegeben hat, gehalten!
19 Diese haben wir als einen sicheren und festen Anker unsrer Seele, der auch hineinreicht bis in das Innere hinter dem Vorhang. 20 Dahinein ist der Vorläufer für uns gegangen, Jesus, der ein Hohepriester geworden ist in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks. (Hebräer 6,19-20)
Es ist klar, dass Jesus zur Erfüllung des Bundes mit Abraham gekommen ist. Wir sehen diese Wahrheit in Lukas 1, wo Zacharias Gott für seine Treue dankt, dass er Johannes, den Vorläufer, gesandt hat, um den Weg für den Messias zu bahnen. Er sagt, dass all dies geschehen ist, weil Gott treu zu seinem Bund mit Abraham steht.
71 „Dass er uns errettete von unsern Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen, 72 und Barmherzigkeit erzeigte unsern Vätern und gedächte an seinen heiligen Bund 73 und an den Eid, den er geschworen hat unserm Vater Abraham, uns zu geben: 74 dass wir erlöst aus der Hand unsrer Feinde, 75 ihm dienten ohne Furcht unser Leben lang in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor seinen Augen. 76 Und du, Kindlein, wirst ein Prophet des Höchsten heißen, denn du wirst dem Herrn vorangehen, dass du seinen Weg bereitest.“ (Lukas 1,71-76)
Johannes der Täufer und Jesus kamen, um die Entscheidung auszuführen, die Gott im Bund mit Abraham getroffen hatte. Dies ist derselbe Bund, der Israel in Existenz rief und es zu seiner besonderen Rolle als Werkzeug zur Welterlösung berufen hat. Der Galaterbrief bestätigt ebenfalls den Bund mit Abraham.
8 Die Schrift aber hat es vorausgesehen, dass Gott die Heiden durch den Glauben gerecht macht. Darum verkündigte sie dem Abraham, “In dir sollen alle Heiden gesegnet werden. ” 9 So werden nun die, die aus dem Glauben sind, gesegnet mit dem gläubigen Abraham. (Galater 3,8-9)
Diese Verse sagen uns, dass der Bund mit Abraham die erste Verkündigung des Evangeliums war. So werden jene, die aus dem Glauben sind, gesegnet mit dem gläubigen Abraham. Wenn Sie an diesen wundervollen Jesus glauben, dann haben Sie Anteil am Bund mit Abraham. Sie werden mit ihm gesegnet.
13 Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er zum Fluch wurde für uns; denn es steht geschrieben: “Verflucht ist jeder , der am Holz hängt”, 14 damit der Segen Abrahams unter die Heiden komme in Christus Jesus und wir den verheißenen Geist empfingen durch den Glauben. (Galater 3,13-14)
Warum wurde Jesus zum Fluch für uns? Damit die Verheißung, die Gott Abraham gegeben hatte, erfüllt würde, dass Gott die Welt retten und dass der Segen Abrahams durch Jesus Christus auf die Heiden kommen würde. Darum empfangen wir die Verheißung des Geistes durch Glauben. Deshalb machen wir, wenn wir Jesus annehmen, den Weg frei für alles, womit Gott uns in Abraham und seinem Bund gesegnet hat.
So bestätigen, verstärken und beglaubigen die Schriften des Neuen Testamentes den Bund mit Abraham, der zur selben Zeit Israels Rolle in der Geschichte hervorhebt. Dies stellt natürlich die Behauptung in Frage, dass der Bund mit Abraham unwirksam geworden ist und damit auch die Rolle Israels und seine Bestimmung im Land Kanaan. Diese falsche These wird Ersatztheologie genannt.
29 Gehört ihr aber Christus an, so seid ihr ja Abrahams Kinder und nach der Verheißung Erben. (Galater 3,29)
Hier sagt Paulus wieder, dass Sie, wenn Sie Jesus gehören, schon die Segnungen des Bundes, den Gott mit Abraham vor 4.000 Jahren geschlossen hatte, empfangen haben. Abrahams Bund ist immer noch in Kraft.
Das Neue Testament spricht sehr deutlich über Israel. Es bestätigt und beglaubigt den Bund mit Abraham. Es bestätigt und beglaubigt die Mission der Nation Israel in der Geschichte, und es bestätigt und beglaubigt das Konzept des Alten Testamentes von einem kommenden Königreich und einer Welt, die wegen eines jüdischen Königs, der von Jerusalem über die ganze Erde regieren wird, erneuert wird.
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