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Zu den Apokryphen:
»Der Heiligen Schrift nicht gleich gehalten, und doch nützlich und gut zu lesen« So charakterisierte Martin Luther die Apokryphen (von griechisch apokryptein = verbergen). In seiner Bibelübersetzung hat er sie deshalb in einem gesonderten Teil zwischen dem Alten und Neuen Testament zusammengefasst.
Martin Luther und seine Mitarbeiter übersetzten die Apokryphen 1534 vielfach aus der Vulgata, der lateinischen Übersetzung des griechischen Alten Testaments (Septuaginta), und hatten zudem nur sehr unzuverlässige Urtext-Ausgaben zur Verfügung. In der Revision 2017 wurden die Apokryphen daher zum Teil neu übersetzt, wobei die typische Luthersprache nachgebildet wurde. Im Wortlaut folgen die Apokryphen nun konsequent der Septuaginta und sind damit jetzt auch vergleichend lesbar mit anderen Bibel-Übersetzungen und für den akademischen Gebrauch geeignet. Durch teilweise doppelte Versangaben wird zugleich die Vergleichbarkeit zu älteren Lutherausgaben gewahrt.
Wegen der damit erfolgten Aufwertung sind diese künftig in den meisten Bibelausgaben der Deutschen Bibelgesellschaft enthalten.
»Du tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich.«
Psalm 16,11
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Der Adar ist der zwölfte und letzte Monat des hebräischen Kalenders. In einem Schaltjahr wird ein Adar II (Adar Bet) hinzugefügt – der einzige Monat, der zweimal vorkommen kann.
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Schwat ist der elfte Monat des hebräischen Kalenders. Im Land Israel ist der Schwat der Monat, in dem der Winter dem Frühling weicht.
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Der Tewet ist der zehnte Monat im hebräischen Kalender. Das hebräische Wort teilt sich die Wurzel mit dem Wort „tow“, was „gut“ bedeutet.
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Der Kislew ist der neunte Monat, gerechnet ab dem Nisan, und fällt in die dunkelste Zeit des Jahres (auf der Nordhalbkugel): Die Nächte werden länger, das Licht wird immer weniger – ein Prozess, der in der Wintersonnenwende am 21. Dezember seinen Höhepunkt erreicht.
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Cheschwan, auch Mar Cheschwan genannt, ist der achte Monat im hebräischen Kalender beziehungsweise der zweite Monat ab Rosch ha-Schana.
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Mit dem Monat Tischri treten wir in den Monat der Feste ein. Er beginnt mit einem besonderen Rosch Chodesch, nämlich Rosch HaSchana, gefolgt von den zehn Tagen der Ehrfurcht, Jom Kippur, Sukkot und Simchat Tora.
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Der Elul ist der sechste Monat, gerechnet ab Nisan, und der letzte Monat vor Tischri, dem Monat der Hohen Feiertage: Rosch ha-Schana, Jom Kippur und Sukkot.
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Der Aw ist der fünfte Monat des hebräischen Kalenders. Er gilt als der tragischste Monat in der jüdischen Geschichte. Am neunten Aw wurden sowohl der Erste als auch der Zweite Tempel in Jerusalem zerstört.
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Der Tammus ist der vierte Monat im hebräischen Kalender. Mit ihm beginnt der lange, heiße Sommer in Israel – eine Zeit, die sich über die folgenden Monate Aw und Elul erstreckt.
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Der Monat Siwan ist der dritte Monat im hebräischen Kalender. Der Name „Siwan“ ist babylonischen Ursprungs und wird gewöhnlich als „Zeit der Ernte“ verstanden.
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